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Singen im Chor stärkt das Immunsystem und reduziert Stresshormone

Britische Wissenschaftler des Tenovus Cancer Care fanden im Rahmen einer Studie mit 193 Personen heraus, dass gemeinsames Singen im Chor die körpereigene Abwehr stärkt. Davon waren 72 an Krebs erkrankt. Schon eine Stunde des gemeinsamen Singens im Chor reduzierte bei allen Beteiligten Stresshormone und Entzündungsmarker im Blut, verbesserte die Stimmung und ließ die Zahl von Zytokinen deutlich ansteigen. Zytokine sind eine Gruppe von Proteinen, die zum Immunsystem gehören. Sie tragen dazu bei, die Körperabwehr fit gegen Erreger und Tumorzellen zu machen. Die Zahl der Immun-Botenstoffe hingegen, die Entzündungen fördern, sank während des Singens.

Das gemeinsame Singen brachte die Erkrankten also insgesamt in eine bessere körperliche Verfassung, was wiederum - so die Studie - erheblich zum Behandlungserfolg und zur Genesung beitragen könne. Daher soll in einer weiteren Studie untersucht werden, wie sich das Singen langfristig für die Krebspatienten auswirkt.
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