Newsletter

 

Liebe Leserinnen und Leser,

von dem römischen Kaiser Marc Aurel (121- 180) stammen die folgenden schönen Worte:

„Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern kann.... Ihr werdet jung bleiben, so lange Ihr aufnahmebereit bleibt: Empfänglich fürs Schöne, Gute und Große, empfänglich für die Botschaften der Natur, der Mitmenschen, des Unfasslichen.“
(Quelle: zitate-welt.de)

Im Folgenden möchte ich Sie mit einigen erstaunlichen Tatsachen begeistern und mit einigen begeisternden Tatsachen zum Staunen bringen!

 

Erstaunliches über die Haut

Unsere Haut besitzt im Durchschnitt eine Oberfläche von 2 Quadratmetern. In Quadratzentimetern sind das immerhin 20.000, was immer noch nicht so aufregend klingt. Aber jeder Quadratzentimeter Haut hat es in sich. Er birgt nämlich nicht weniger als 3 Millionen Zellen, 100 Schweißdrüsen, 4 m Nerven, 1 m Blutgefäße, etliche Sinneszellen, Talgdrüsen und vieles mehr! Angesichts dieser Zahlen kann man doch ganz schön ins Staunen geraten!
(Quelle: http://www.meduniwien.ac.at/expatho/leit/Derma1..pdf)

Macht man sich diese unglaublich feinen und intelligenten biologischen Strukturen klar (die übrigens ähnlich komplex auch in anderen Geweben vorliegen), dann kann uns dies helfen, die intensive und oft überraschend schnelle Wirkweise der sogenannten MAPS (Mikro-Aku-Punkt-Systeme) zu verstehen!...weiterlesen...

 

Erstaunliches über die MAPS (Mikro-Aku-Punkt-Systeme)

Die Erfolge der MAPS bestätigen die traditionelle östliche Vorstellung, dass sich in jedem einzelnen Teil unseres Körpers der ganze Mensch widerspiegelt.
MAPS ist die Abkürzung für Mikro-System-Akupunktur. Mikro-System bedeutet hier, dass jeweils eher kleine, umschriebene Körperzonen genadelt werden, die aber den gesamten Organismus präsentieren können.  Sie dienen damit als Projektionsfelder für den Gesamtorganismus. Diese Projektionsbereiche werden auch als Somatotope bezeichnet.

In den letzten Jahrzehnten sind einige dieser Somatotope mehr oder weniger  durch Zufall entdeckt worden. Die wohl bekannteste Mikro-System-Akupunktur ist die Ohrakupunktur. Daneben gibt es aber auch die Handakupunktur, Mundakupunktur und noch einige weitere.
Allen ist gemeinsam, dass durch das Stechen einer Akupunkturnadel (oder durch einen Reiz mit einem Therapielaser) in ein entsprechendes Areal dieses Mikrosystems ein regulierender Reiz auf die korrelierende Körperregion ausgeübt werden kann.



Eine besonders staunenswerte und wirkungsvolle Mikro-System-Akupunktur, mit der ich sehr gerne arbeite, möchte ich Ihnen heute vorstellen:

Erstaunlich: Die Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA)

Können Sie sich vorstellen, dass es an Ihrem Schädel kleine definierte Bereiche gibt, die – gezielt akupunktiert - beispielsweise Rückenschmerzen lindern können?



Ehrlich gesagt: Ich konnte mir das nicht so recht vorstellen. Als ich Dr. Yamamoto das erste Mal bei der Behandlung von Patienten zusah, war ich äußerst fasziniert davon, wie er nach einem offensichtlich sehr differenzierten Verfahren Akupunkturnadeln am Kopf der Patienten anbrachte, und damit Schmerzen und Missempfindungen in den unteren Extremitäten linderte.

In über 40 Jahren Arbeit hat Dr. Yamamoto herausgefunden, dass es am Schädel kleine Bereiche gibt, die in verblüffender Weise mit anderen Körperbereichen und auch mit den 12 Meridianen bzw. deren Funktionskreisen korrespondieren. Die obigen Abbildungen zeigen einen Ausschnitt der von Dr. Yamamoto entdeckten Somatotope.

Zwar konnte bislang nicht erklärt werden, wodurch genau der Reiz einer am Kopf gesetzten Akupunkturnadel entlegene Körperregionen positiv beeinflusst. Doch ist diese Wirkverbindung bei den meisten Behandlungen schnell deutlich spürbar.

Die YNSA ist ein komplett eigenständiges System zur Behandlung körperlicher Beschwerden. Sie hat weder etwas mit der Ganzkörperakupunktur der Traditionellen Chinesischen Medizin zu tun, noch mit der Ohrakupunktur. Denn die Nadeln werden nur auf den oben genannten Somatotopen gestochen. Diese befinden sich vorwiegend am Kopf. Ein erfahrener YNSA-Therapeut findet dort kleinste Veränderungen im Gewebe – für ihn ein klares Indiz für die zu nadelnde Stelle. So lassen sich beispielsweise bei einem Fersensporn am Fuß winzige lokale Gewebeveränderungen an den korrespondierenden Bereichen des Kopfes finden. Doch keine Sorge, diese sind normalerweise weder sichtbar, noch für unseren Alltag relevant.

Die zu nadelnden Areale, die Auswahl der Punkte und auch das Stechen der Nadeln, die meist schräg und nur bis knapp unter die Haut gesetzt werden, unterscheiden sich komplett von der Ganzkörperakupunktur. Eine eigens von Yamamoto entwickelte Hals- und Bauchdeckendiagnostik, sowie das Betasten bestimmter Zonen geben dem behandelnden Therapeuten Ziel führende Hinweise auf die zu nadelnden Areale.

 

Erstaunlich: Der Sekundeneffekt

Charakteristisch für diese Methode ist es, dass bei Nadelung der o.g. Regionen, abhängig vom Beschwerdebild, häufig eine unmittelbare positive Reaktion im Gewebe erfolgt, der sogenannte Sekundeneffekt. Mitunter ist hierfür nur eine einzige Akupunkturnadel vonnöten, gerade so, als würde man einen Schalter an- bzw. ausknipsen. Es gibt also eine sekundenschnelle, bisher unerklärliche „heilsame“ Verbindung von der Kopfhaut zum restlichen Organismus! Wenn das nicht erstaunlich ist...

Manchmal allerdings stellen sich Verbesserungen auch erst nach einer gewissen Verweilzeit der Nadeln in der Haut ein. Auch kommt es vor (wie man es von anderen Therapien kennt), dass sich die Besserung zeitverzögert nach einigen Tagen einstellt. Bei schweren und länger währenden Beschwerden kommt es manchmal erst nach mehreren Terminen oder bei einer Kombination mit anderen Heilverfahren zu einer deutlichen Verbesserung. Einige wenige Menschen sprechen auf die Nadelung gar nicht an.

Auch wenn der häufig auftretende Sekundeneffekt immer wieder überrascht, so ist dennoch die YNSA keine „Wundermethode“. Wie bei allen Heilverfahren gilt auch bei der YNSA, dass sie nicht alles heilen kann und auch nicht für jede Art Erkrankung und nicht für jeden Menschen die Behandlung der ersten Wahl ist. Erfreulich und erstaunlich ist aber, dass sie schon oft bei Beschwerden und Beeinträchtigungen, denen mit anderen Methoden schwer beizukommen war, geholfen hat. Eine besondere Stärke der YNSA ist die Linderung von Beschwerden, die durch neurologische Erkrankungen und Schädigungen verursacht werden.

 

Anwendungsgebiete der Yamamoto Neuen Schädelakupunktur:

  • Lähmungen und Spastik durch Schlaganfall, Multiple Sklerose oder andere neurologische Erkrankungen
  • akute und chronische Schmerzen im Bewegungsapparat, einschließlich rheumatischer Erkrankungen und Arthrose
  • Kopfschmerzen, Migräne, Nebenhöhlenentzündungen
  • Durchblutungsstörungen, Taubheitsgefühle
  • Tinnitus, Schwindel, Gleichgewichtsprobleme
  • Störungen im Bereich der Sinnesorgane (Augenerkrankungen, Beeinträchtigungen des Geruchs-, Geschmacks- und Hörsinns)
  • Störungen beim Sprechen und Schlucken
  • Kieferbeschwerden
  • Nervenschmerzen, Gürtelrose
  • Polyneuropathien
  • Symptomlinderung bei M. Parkinson, Demenz u.a.
  • Entwicklungsverzögerungen, Konzentrationsstörungen, Lernbehinderungen
  • Erkrankungen des Atemsystems, wie beispielsweise Asthma oder COPD
  • Wechseljahresbeschwerden
  • Begleitend bei Störungen der inneren Organe und bei vegetativen Problemen

 

Die Entstehung der YNSA

Nach einigen Jahren klinischer Tätigkeit in den USA und in Deutschland ist Dr. Toshikatzu Yamamoto als Facharzt für Anästhesie, Chirurgie und Gynäkologie 1966 mit seiner deutschen Frau Helen nach Japan in seine Heimatstadt Nichinan zurückgekehrt. Mit Hilfe seiner Frau, einer ausgebildeten Krankenschwester, praktizierte er zunächst in einer einfachen Holzhütte. Seine Behandlungen umfassten neben innerer Medizin, Gynäkologie, Geburtshilfe und Chirurgie vor allem die Behandlungen von Schmerzen des Bewegungsapparates. Denn zu seinen Patienten gehörten viele ältere Japaner, die nach Jahren harter körperlicher Arbeit in den Reisfeldern körperlich gekrümmt und mit schmerzenden Gliedern lebten.

In dieser Zeit entdeckte Dr. Yamamoto bestimmte Punkte an Stirn und Schläfen, deren Nadelung regulierend auf Störungen des Bewegungsapparats und des Zentralen Nervensystems wirkte. Mit der ihm eigenen Neugier und seinem unermüdlichen Forschergeist begann er diesen Entdeckungen nachzugehen. Die Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA) war geboren und wurden von ihm seither zum Wohle seiner Patienten immer weiter entwickelt. Über die letzten Jahrzehnte ist so ein umfassendes und einzigartiges System entstanden
 
Aus seiner einfachen kleinen Praxis wurden im Laufe der Zeit zwei angesehene Kliniken, eine davon eine neurologische Reha-Klinik. Später ließ er noch zwei Altenheime bauen, um seine älter gewordenen Patienten gut versorgt zu wissen.

 

Erstaunlich: 88 Jahre und noch voll aktiv

Heute - mit 88 Jahren! - ist Dr. Yamamoto nicht müde, seine Methode noch zu verfeinern und fortzuentwickeln. In jeder Fortbildung enthüllt er neue Akzente seiner Arbeit. Fortbildung? Ja, genau! Denn neben einer vollen Arbeitswoche mit etwa 60 Patientenbehandlungen am Tag, hält er weiterhin Vorträge und reist noch immer ins Ausland, um Therapeuten, Heilpraktiker und Ärzte in seiner einzigartigen Methode auszubilden.
Trotz des Erfolges ist Dr. Yamamoto in seinem Auftreten stets bescheiden, natürlich und gelassen. Das Wohl des Patienten steht immer im Mittelpunkt.
Aber wie ist es möglich, mit 88 Jahren noch so leistungsfähig und leistungsbereit zu sein? Sicher liegt in den eingangs zitierten Worten von Marc Aurel mehr verborgen, als wir gemeinhin annehmen...

Näher Interessierten empfehle ich das folgende kurze Porträt über Yamamoto von der Deutschen Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V. aus dem Jahre 2016:

 

Informationen über YNSA-Behandlungen in meiner Praxis

Sollten Sie für sich oder für Ihre Lieben weitergehende Informationen oder eine YNSA-Behandlung wünschen, dann kontaktieren Sie mich herzlich gerne unter der Rufnummer 0231-1387581!
Während der Behandlungen bin ich ganz für meine Patienten da! Daher nehme ich in dieser Zeit keine Telefonate entgegen. Sollten Sie mich also nicht persönlich erreichen, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht mit Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer. Ich rufe in jedem Fall zurück!

Viele staunenswerte Momente und Erkenntnisse wünscht Ihnen



Ihre Heike Frenzel

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen